Auf dem Tribeca Film Festival wurde ein Film mit dem Titel „Vegas: Based on a True Story“ vorgestellt. Insider sagen, dass dieser Film eigentlich der Favorit unter der Jury ist. Ein Iraner, Amir Naderi, führte bei diesem Film Regie. Wie der Titel schon andeutet, basiert er auf einer wahren Geschichte und wirft einen Blick hinter die Kulissen des prächtigen Las Vegas. Naderi versucht jeden Aspekt des amerikanischen Epizentrums des Glücksspiels zu zeigen. Ein Fremder kommt nach Las Vegas, um reich zu werden und seine Familie zu unterstützen, doch schon bald verliert er alles. Doch der Film zeigt auch andere Menschen, die mehr Glück hatten, und er behandelt die Geschichten von Casino Mitarbeitern.
Das Tribeca Film Festival beginnt am Mittwoch mit Woody Allens neuestem Meisterwerk „Whatever Works“. Die Veranstaltung geht in ihr 8. Jahr und von Jahr zu Jahr zieht es mehr Aufmerksamkeit und Publicity auf sich, obwohl die Anzahl der vorgestellten Filme abgenommen hat. Doch dieser Rückgang hat auch seine Vorteile. Erstens hat Tribeca dadurch die Möglichkeit Qualität statt Quantität anzubieten. „Jetzt können wir die Filme auswählen, die wir dem Publikum präsentieren wollen.“ sagt Jane Rosenthal, Organisatorin und Promoterin des Tribeca Film Festivals. „Unsere Konzentration ist auf ernste und auch auf familienfreundliche Filme gerichtet.“
Die Auswahl des laufenden Jahres ist etwas leichter, als in den vorherigen Jahren. Die Auswahl der Filme, die es dieses Jahr ins Tribeca schafften, ist eine Reaktion auf den Wirtschaftsabschwung in der ganzen Welt. Das Festival macht die negativen Seiten der Krise zum Thema, wie den Fall der Wall Street, zeigt aber auch die positiven Aufwärtsbewegungen. Der Film „Vegas: Based on a True Story“ ist einer der Höhepunkte des Tribeca. Naderi dachte auch darüber nach, das Thema Online-Glücksspiel in seinem Werk aufzunehmen, doch das wäre zuviel für einen Film gewesen. Vielleicht nächstes Jahr, meinte er. Es zeigt, dass die internationale Filmindustrie mehr ist, als nur Hollywood.